CES 2012: 3D HD-Fernseher ohne 3D-Brille von Sony und Toshiba
In diesem Jahr präsentierten Toshiba und Sony auf der CES in Las Vegas 3D-Bildschirme, die in der Lage waren 3D-Bilder ohne spezielle Brille darzustellen.
Toshibas 55-Zoll autostereoskopischer 3D-HDTV, funktionierte mit der Eye-Tracking-Technologie, dabei verfolgt eine integrierte Kamera die Augen des/der Betrachter und richtet das 3D-Bild dem Winkel entsprechend aus. Toshiba gibt an, das der 3D-Fernseher mit dieser 3D-Technik in der Lage sei, bis zu neun Augenpaare gleichzeitig mit passenden 3D-Bildern bedienen zu können.
Sony präsentierte auf der CES 2012 gleich zwei autostereoskopische 3D-Modelle, in 24- und 46-Zoll, letzteres Modell verfügt über eine 4K-Auflösung. Die autostereoskopischen Sony Modelle nutzen dieselbe 3D-Technik wie Nintendo auch in ihrem 3DS einsetzt. Um am Ende ein stereoskopische 3D-Bild sehen zu können, teilt ein Filter den Bildschirm in zwei Bilder, für jedes Auge eins. Auch ein 3D-Fernseher mit passender 3D-Brille arbeitet auf diese Weise, der Unterschied, hier teilt die 3D-Brille das Bild mit Hilfe eines Filters, entweder mit einer Polfilterlinse oder der Shutter-Technik.

Brillenloses 3D ist ohne Zweifel ein tolles Zukunftsziel, doch noch zeigt sich um einen ansprechenden und zuverlässigen 3D-Effekt bieten zu können, ist eine 3D-Brille notwendig. Bei den von Toshiba und Sony vorgestellten 3D-Geräten konnten zwar ansprechende Pop-out Effekte erzielt werden, allerdings waren sie nicht so gut wie bei 3D-Fernseher mit passender Brille. Bei autostereoskopischen 3D-Modellen ist nicht nur der Standort wichtig sondern auch die Position des Kopfes, die Lösung scheint da die Eye-Tracking-Technik zu sein, denn diese Technologie verfolgt die Augen und richtet die 3D-Bilder dem Winkel entsprechen aus. Dennoch ist es sehr problematisch sich in größeren Gruppen vor einen autostereoskopischen 3D-Fernseher zu setzen um einen 3D-Film zu sehen, da jede kleinste Veränderung des Kopfes die 3D Darstellung stören könnte.
Toshiba plant in der 2.Hälfte 2012 einen autostereoskopischen Bildschirm auf dem Markt zu bringen, der Preis soll bei etwa 11.700 Dollar (9.100 Euro) liegen. Sony hält sich, trotz der Vorstellung zweier 3D-Modelle vorerst mit einer Ankündigung bedeckt.
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